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Peter-Gruppe unterstützte 24-Stunden-Schwimmen und wandelte Bahnen in Spenden um

Rekord: 57680 Schwimmbahnen brachten 2884 Euro für die kleine Leni

Montag, 14. Mai 2018, 09:48 Uhr
Da freuen sich Leni und Mutti Victoria, als André Ripke ihnen den Spendenscheck unserer Autohaus-Peter-Gruppe übergibt.

SONDERSHAUSEN. Mit einem Online-Aufruf von Opa Lothar hatte alles begonnen. Er wollte zu einer Spendenaktion für den Einbau eines Fahrstuhls für seine fünfjährige Enkelin Leni motivieren, nachdem von der Krankenkasse kein grünes Licht gekommen war. Leni ist auf den Rollstuhl angewiesen. - Seitdem trägt eine große Sympathiewelle für die kleine Ilfelderin und ihre Eltern den Benefizgedanken durch ganz Nordthüringen und erreichte auch unser Autohaus.

Traditionsgemäß unterstützt die Autohaus-Peter-Gruppe gemeinsam mit dem Kuratorium „Aktion Behinderte in Nordthüringen e.V.“ das jährliche 24-Stunden-Schwimmen der Bundeswehr für den guten Zweck in Sondershausen und wandelt die geschwommenen Bahnen in eine Spende um. Neben den Bundeswehrangehörigen kann jeder, der die Aktion unterstützen möchte, am 24-Stunden-Schwimmen teilnehmen. In diesem Jahr sollte der erschwommene Betrag der kleinen Leni gespendet werden.

Punkt 9 Uhr war am 25. April der Startschuss gefallen. Seitdem hatten Vereine, Verwaltungen, Kindereinrichtungen und viele Einzelpersonen sowie mehr als 750 Bundeswehrangehörige einen Tag und eine Nacht lang als aktive Schwimmer die Jagd nach möglichst vielen Bahnen auf sich genommen.

Nach 24 Stunden stand am Donnerstag, 26. April, fest, dass sie alle gemeinsam mit 57680 Bahnen einen neuen Rekord erzielt hatten. In der Umrechnung bedeutete dies, dass mit 5 Cent pro Bahn ein Betrag von 2884 Euro zusammengekommen war, den unsere Peter-Gruppe für Leni spendieren wollte.

Natürlich war die Aktion auch für Leni und ihre Eltern, Victoria und René Feyer, sehr aufregend. So ließ es sich das kleine Mädchen nicht nehmen, die letzte Bahn am Morgen des 26. April selbst zu schwimmen. Mit Papa als „Zugpferd“, motiviert durch den Jubel der letzten aktiven Schwimmer, absolvierte Leni die letzte Bahn mit ihren Schwimmflügeln und war überglücklich.

Diese Freude steigerte sich bei dem fünfjährigen Mädchen und seinen Eltern am Nachmittag, als sich alle Beteiligten zum Appell in der Karl-Günther-Kaserne versammelt hatten. Denn neben unserem 2884-Euro-Scheck aus den Händen von André Ripke gab es einen weiteren über 701 Euro. Diesen Betrag hatte das Bataillon 1 intern gesammelt und übergeben. Schließlich konnten am Ende noch einmal alle jubeln, als der Kommandeur und Vorsitzende des Kuratoriums, Oberstleutnant Stephan Podolski, gemeinsam mit der Geschäftsführerin Regina Girschele die Spendensumme auf insgesamt 6.666 Euro aufrundete und einen dritten Scheck mit dem Differenzbetrag an Leni und ihre Eltern übergab.

Unter dem Beifall vieler 24-Stunden-Schwimmer, der Bundeswehrangehörigen, des Harztor-Bürgermeisters Stephan Klante und des 1. Beigeordneten der Stadt Sondershausen, Stefan Schard, wechselten die Schecks ihre Besitzer. Am Ende durften sich Leni und ihre Eltern über 6.666 Euro freuen.

Im Juni soll es mit dem Umbau in Ilfeld (Harztor) losgehen. Bis dahin werden weitere Spenden von hilfsbereiten Menschen zusammengekommen sein, denen das Schicksal Lenis am Herzen liegt. 25.000 Euro sind für den Fahrstuhl veranschlagt, noch einmal die gleiche Summe wird der Umbau des elterlichen Hauses verschlingen.