Engagement für Werther und klare Perspektiven für die Zukunft

Mehrere Personen vor einem Gebäude, eine Person sitzt auf einem Rasentraktor, eine weitere hält einen großen Scheck.
Spendenübergabe in Werther (Foto: Autohaus Peter)
Am heutigen Montagmorgen kamen am Hotel „Zur guten Hoffnung“ in Werther Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gemeinde zusammen, um ein gemeinsames Zeichen für regionales Engagement und zukünftige Entwicklung zu setzen. Anwesend waren Landrat Matthias Jendricke, Werthers amtierender Bürgermeister Manfred Handke, Werthers ehemaliger Bürgermeister Hans-Jürgen Weidt sowie die Leiterin der Kita „Kleine Entdecker“, Beanke Agert-Niemand. Zudem die Investoren des Autohofs – Silvio Wagner, Geschäftsführer von WARESA Bau, und Andreas Peter - sowie Helmut Peter, Geschäftsführer der Autohaus Peter Gruppe.

Vor gut zwei Jahren wurde das Hotel „Zur guten Hoffnung“ zur Unterbringung ukrainischer Flüchtlinge bereitgestellt. Trotz anfänglicher Bedenken innerhalb der Bevölkerung verlief die Nutzung positiv und nahezu unbemerkt im Alltag der Bürgerinnen und Bürger. Die Investoren erhielten in dieser Zeit Mietzahlungen von der Gemeinde – für uns ein Anlass, bewusst etwas zurückzugeben. Bereits in der Vergangenheit wurde beispielsweise der Bau eines Spielplatzes unterstützt.

Heute wurde dieses Engagement konkret fortgesetzt: Der Gemeinde Werther konnten ein Rasenmäher sowie ein Rasentrimmer übergeben werden. Darüber hinaus erhielt die Kita „Kleine Entdecker“ eine Spende in Höhe von 6.000 Euro zur Anschaffung eines neuen Geschirrspülers. Sowohl die Gemeinde als auch die Kita zeigten sich sehr dankbar und erfreut über diese Unterstützung. Die Maßnahmen stehen stellvertretend für unseren Grundsatz, gemeinsam mit den Anwohnern der Gemeinde die Region aktiv mitzugestalten.

Gleichzeitig richtet sich der Blick klar in die Zukunft: Bis Ende 2028 sind rund um den Autohof Werther umfangreiche Entwicklungen geplant. Die Anzahl der LKW-Stellplätze soll deutlich erweitert und perspektivisch verdoppelt werden, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden. Parallel dazu wird die TEAG Nordthüringen ihre Investitionen am Standort weiter forcieren und in den kommenden Jahren eine Großinvestition in Millionenhöhe realisieren. Außerdem ist perspektivisch die Ansiedlung eines Bäckers und Fleischers analog der Halleschen Straße in Nordhausen vorgesehen.

Auch für das bestehende Hotel sind grundlegende Veränderungen vorgesehen. Aufgrund nicht erfüllbarer Brandschutzanforderungen und fehlender Fluchtwege ist eine wirtschaftliche Grundsanierung nicht möglich. Stattdessen soll das Gebäude abgerissen und durch ein neues Hotel auf 3-Sterne-Niveau ersetzt werden. Der Fokus liegt dabei auf bezahlbaren Übernachtungsmöglichkeiten für Trucker sowie Besucher und Familienangehörige der Region. Das Konzept sieht einen modernen, effizienten Betrieb ohne klassische Rezeption vor – mit Zugangscode und ohne Frühstücksangebot.

Darüber hinaus soll der Veranstaltungssaal neben dem Hotel grundsaniert und um eine moderne Küche erweitert werden. Künftig sollen diese Räumlichkeiten den Vereinen und Bürgern der Gemeinde zur Miete für Veranstaltungen und private Feiern zur Verfügung stehen. Damit wird nicht nur in Infrastruktur investiert, sondern gezielt auch in Lebensqualität und ein starkes Miteinander in Werther.