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Model Benjamin Kühnemund „verliebte“ sich in die A-Klasse und „verführte“ Cate Blanchett

Mercedes eroberte sein Herz

Montag, 11. März 2019, 11:46 Uhr
Kurzvisite mit seiner Mercedes-A-Klasse in unserem Nordhäuser Mercedes-Autohaus. Zwischen Winter und Sommer liegen für Benjamin manchmal nur ein paar Flugstunden.

NORDHAUSEN. Cool in Jeans und Shirt gekleidet, die Boots lässig offen. Egal, wie er sich an die A-Klasse lehnt und wohin er schaut jedes Foto ein Volltreffer. Benjamin Kühnemund weiß, wie er posen muss. Denn längst spielt er in der Liga der Großen mit. Als Model, das im Film die Blicke und Hände von Cate Blanchett auf sich zieht und sich in die A-Klasse verliebte. Bei uns im Autohaus Peter.
Jetzt war er hier, um zu erzählen, wie es zur Mercedes-Liebe und dem Model-Job gekommen war. Auf einen Kaffee machte er Station in unserem Mercedes-Haus: zwischen Shootings in Barcelona und einem Kurzurlaub in Kapstadt.

Vom Azubi im Opel zum Model im Mercedes-Benz


„Meine ersten Fahrversuche unternahm ich im uralten Opel Astra meiner Eltern. Mein erster Selbstgekaufter war ein Koreaner. Mir genügte er, denn ich verdiente ja in meiner Ausbildungszeit als Bankkaufmann noch nicht so üppig“, sagt der Mann, der heute von namhaften Labels wie Davidoff, Lloyd, Görtz, Schwarzkopf, Armani, Tom Tailor oder Herstellern wie Porsche oder Tesla gebucht wird und für Bekleidung, Schuhe, Brillen, Parfüm, Technik und andere Produkte wirbt.

Benjamin Kühnemund, der 28-jährige Nordhäuser, hat den Sprung ins Modelbusiness geschafft, dreht und shootet mit den und für die Großen dieser Welt und ist dennoch der „nette junge Mann“ von nebenan, Typ sympathischer Schwiegersohn, geblieben.

Dabei hatte der gelernte Banker einst eher musikalische Ambitionen, wirbelte als Jugendlicher die Drumsticks bei den Nordhäuser Bands „Anima“ und „Maroon“, ging europaweit auf Konzerte und wirkte an Studioalben mit.
"Gern schaue im Autohaus vorbei, wenn ich mal zu Hause bin und meine Zeit es erlaubt."

Von der Musik zum Modeln, dank „Elsterglanz“


Der Zufall machte Benjamin mit „Elsterglanz“-Musiker Sven Wittek bekannt. Dessen Bruder Heiko, selbst Model und Profi in der Modeszene, erkannte das Potenzial des Nordhäusers und vermittelte ihn an eine kleine Frankfurter Agentur. Für Setcard-Fotos flog Benjamin nach Mallorca zu Fotografin Nicole Langholz. Denn nur mit professionellen Fotos würde man auf ihn aufmerksam werden.

Sie setzte ihn in Szene mal sexy, mal sportlich, mal casual oder high fashion - und schoss tolle Fotos von dem noch unbekannten jungen Mann aus Nordhausen. „Sie glaubte an mich und machte mir immer wieder Mut. Sie ist eine außergewöhnliche Frau mit einem riesengroßen Herz und inzwischen längst zu einer guten Freundin geworden“, schwärmt Benjamin heute.

Mit großer Ausdauer und viel Fleiß absolvierte der damals 23-Jährige ein Casting nach dem anderen. Immer wieder wollten die Agenturen noch nicht so recht an sein Potenzial glauben. Kleine Aufträge deckten kaum seinen finanziellen Aufwand für Flüge, Bahnfahrten und andere Ausgaben. Das Geld, das er verdiente, ging sofort wieder drauf. „Die Zeit war einfach noch nicht reif für mich“, schmunzelt er heute über die Anfänge seiner Karriere. Doch er blieb dran.
Benjamin Kühnemund auf Kurzvisite in unserem Autohaus.

Mit „Kult-Models“ wurde sein Traum wahr


Die ersten sechs Monate waren hart, ein Durchbruch scheinbar nicht in Sicht. Doch dann wurde die Hamburger Agentur „Kult-Models“ auf den noch unbekannten jungen Mann aus Thüringen aufmerksam. Mit Nicols Fotos landete er in der „Kult“-Kartei und nun ging es Schlag auf Schlag. Shootings in Hamburg, London und Berlin. Dann Kapstadt am anderen Ende der Welt.

„Mein großer Traum wurde wahr. Und dann noch ´Kult´, die größte Agentur für Männer-Models. Ich war überglücklich“, erinnert sich der Mann, der im exquisiten Zwirn genau so attraktiv aussieht wie in Jeans und Lederjacke. Die war im April 2016 sein Einstand im „Playboy“. Zur Headline „Lebensgefährtin“ präsentierte er eine Kollektion Lederjacken mal lässig, mal schick, aber immer mit dem gewissen Etwas: Sexappeal.

Mit Cate Blanchett in der Bar, mit Bar Rafaeli im Strandcafé


Apropos sexy: Seinen bislang größten Coup landete er im November letzten Jahres in zweifacher Hinsicht. Zuerst kam von seinem Management die Info, dass sich GIORGIO ARMANI, eines der größten Parfüm-Labels, für ihn als männliche Hauptrolle in einem Werbe-Spot entschieden hatte.

Er, der bodenständige junge Mann aus dem kleinen Nordhausen, sollte der Hollywood-Schönheit Cate Blanchett den Kopf verdrehen. In einer Bar. Mama mia! Und ja - sie war es tatsächlich: die attraktive blonde Frau mit der Wahnsinnsausstrahlung!
Im April wird das Video weltweit auf TV-Bildschirmen und LED-Screens in den Hotspots von New York, Paris, London und Mailand zu sehen sein.
Hier gibt es einen Vorgeschmack!
„Ja, es war beinahe irreal, dieser berühmten Frau gegenüberzustehen und für sie den Verführer zu spielen“, berichtet Benjamin von seinem Dreh in Barcelona. „Am meisten beeindruckt mich immer noch, dass sie so natürlich und überhaupt nicht divenhaft war, sondern einfach nur nett.“ - Wer Benjamin kennt, würde sagen: So wie er!

Der zweite große November-Dreh spielte nicht in einer Bar, sondern mit Bar: Bar Rafaeli, dem Supermodel aus Israel. Mit ihr schlenderte er in Lissabon in ein Strand-Café und warb für Lloyd, die exquisite Schuhmarke aus Deutschland.
Hier geht´s zu den Werbefotos und zum Video mit Bar Rafaeli (Inspiration/Kollektion)

Mercedes kam, „sprach“ und siegte


Zurück in Nordhausen, hatte er dann endlich genug Zeit, seinen Traum vom eigenen Auto zu verwirklichen.
„Bei Euch habe ich mir eine A-Klasse angeschaut. Dann kam Jörn Bierwisch dazu und erklärte mir alles. Zur Probefahrt hatte ich Tillmann dabei, meinen zehnjährigen Sohn. Wir düsten los, testeten sofort das MBUX-Sprachsystem und fragten: „He Mercedes, was hältst Du von ... „PIEP“(Name eines Mitbewerbers) ?
„Das weißt Du genau. Sonst würdest Du nicht in diesem Auto sitzen!“, antwortete die MBUX-Stimme. Das saß! Tillmann war total begeistert und rief: „Oh Papa, der ist wie ein Raumschiff! Den musst Du nehmen!“
Damit war alles klar. Diese Probefahrt bescherte dem Fahrer und seinem Sohn neben einem Blitzer-Foto die Gewissheit, dass er sich in die A-Klasse in der AMG-Line „verliebt“ hatte. Da war der Vertrag nur noch Formsache.
Benjamin mag die Sprachbefehle und die coole Antwort von "Mercedes" auf die Frage nach einem "Nebenbuhler".
Was ihm am besten gefällt an seinem neuen Fahrzeug? „Das Innendesign!“, schwärmt er. „Es ist minimalistisch und schön aufgeräumt. Es braucht keine Knöpfe mehr, nur noch die Sprachbedienung. Einfach toll, Mercedes!“

Gern präsentiert „Kult“-Model Benjamin Kühnemund, wenn er zu Hauses ist, nun seinen Mercedes-Flitzer und antwortet jedem, der ihn nach dem WOHER fragt, mit dem Namen unseres Autohauses. Egal, ob er an seinen Nordhausen-Tagen mit Sohn Tilli einfach mal durch die Gegend crosst oder Freunde in Berlin oder Hamburg besucht: Aus seiner neuen Liebe „Mercedes“ macht er keinen Hehl, postet sie auf Instagram, wenn ihm der Sinn danach ist und die Stimmung passt.

Nur wenn es zu Jobs über die großen Teiche nach Kalifornien, Australien oder Neuseeland geht, bleibt seine „Lady“ in Nordhausen. Und das ist sehr oft der Fall, denn das Model ist weltweit gefragt.

Seit vier Jahren ist Benjamin in seinem Modeljob selbstständig. „Wichtig ist mir viel gemeinsame Zeit mit meinem Sohn und der Familie. Ich bringe Tillmann zur Schule, fahre mit ihm zu den Großeltern oder zum Fußball. Wir reden wie beste Kumpels miteinander und dennoch respektiert er mich als seinen Vater. Das alles erdet mich und zeigt mir, worauf es wirklich ankommt!“

Schauspielerei im Blick


Realistisch blickt Benjamin in die Zukunft. Ihm ist klar, dass es auch einmal ganz schnell vorbei sein kann mit dem Modeln. „Für diese Zeit stelle ich jetzt schon die Weichen und nehme in London Schauspiel-Unterricht“, erzählt er. Sprachlich ist das kein Problem, denn längst wurde Englisch zu seiner zweiten Muttersprache. Bei Freunden in London kann er jederzeit wohnen.
Neben dem Modeln belegt Benjamin Schauspielkurse in London. Die Sprache hat er bei seinen Shootings und durch Netflix-Serien und gelernt.

Kapstadt forever?


Befragt nach seinen Lieblingsorten, kommt ihm sofort „Kapstadt“ über die Lippen. Sieben Mal war er schon dort. Inzwischen verbringt Benjamin im südlichsten Afrika auch gern mal einen Urlaub, wenn es in Deutschland kühl und ungemütlich ist.
„Die Natur, die Menschen, das Wetter alles ist so toll dort“, schwärmt er, nicht ohne zu erwähnen, dass ihn in der 2 Millionen-Metropole auch die Townships emotional bewegen. „Sie führen einem vor Augen, wie groß die Armut dort ist und zeigen, dass auch in einer so tollen Stadt der Kontrast zwischen Arm und Reich sehr deutlich sichtbar sein kann.“

„Den Blick darauf sollte man sich immer bewahren. Das erdet und macht mir bewusst, wie gut es mir geht. Dann freue ich mich auf meine Heimat, auf meine Familie und ganz besonders auf meinen Sohn.“
„Die Trennung von Tillmann lässt mich manchmal nachdenklich werden. Dann, wenn ich übermüdet bin von einer rasanten Woche mit fünf Städten auf zwei Kontinenten in vier Tagen beispielsweise und mich nicht sofort mit Fullpower um ihn kümmern kann. So easy, wie es für Außenstehende scheint, ist es nicht immer.

Auch umgekehrt ist es so. So toll Shootingorte in Neuseeland, Australien, Kalifornien oder Südafrika sind, so schwierig wird es, wenn man mit dem Jetlag zu kämpfen hat und trotzdem gleich nach der Ankunft topfit und hochkonzentriert sein muss. Man saugt die tollen Locations auf und wertschätzt sie, doch wie ein Tourist genießen kann man sie nicht. Oftmals kommt man vom Sommer in den Winter und umgekehrt. Und nach 32 Stunden Flugzeit ist man so kaputt, dass man selbst die Schönheit einer so traumhaften Stadt wie Queenstown (Neuseeland) nicht mehr sieht“, beschreibt Benjamin die anderen Momente seines Modeldaseins. Trotzdem ist die Stadt auf der Südinsel Neuseelands für ihn eine der schönsten der Welt.

Ich habe das Glück, viele tolle Menschen und Länder kennenzulernen, in traumhaften Kulissen zu shooten, für namhafte Designer zu laufen und zu einmaligen Events eingeladen zu werden. Das macht den Job für mich zu dem, was er für mich immer war: ein gelebter Traum. Hinter mir stehen viele tolle Menschen, denen ich von Herzen dafür danke!“

Wer Benjamin besser kennenlernen möchte, kann ihm auf Instagram folgen: benjamin_kuehnemund.